Nun ist es schon Juni und wir leben jetzt seit acht Monaten in Brisbane.
Wir haben uns mittlerweile gut eingelebt und fühlen uns wohl.
Heimweh ist natürlich immer noch ein Thema, vor allem für die kleine Leonie, aber wir haben gelernt damit zu leben.
In den vergangenen Monaten haben wir natürlich viel erlebt, und ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll.
Wir waren in Surfers Paradise und es ist wirklich traumhaft schön dort.
Eine Autostunde circa, liegt dieser Traumstrand von uns entfernt.
Allerdings hätte ich nie gedacht, dass weißer Sand so heiß werden kann.
Ich habe mir richtig die Füße verbrutzelt!
Es gehört hier mit zum Lifestyle, dass die schönsten Orte, und die dazu gehörigen Duschvorrichtungen, Umkleidekabinen und Toiletten immer kostenlos sind.
Öffentliche Toiletten gibt es auch überall und diese sind, wie schon geschrieben, immer kostenlos. (Ein Traum für jede Frau, vor allem mit einem grade stubenrein gewordenen Kleinkind)
Wo wir gerade bei tollen Toiletten sind, muss ich auch unbedingt die Family-Rooms in den Shopping Centern erwähnen.
Es gibt dort, neben den normalen Toiletten, Räume für Familien. Dort findet man Einzelkabinen mit einem Wickeltisch und einem Ledersessel für stillende Mütter.
Außerdem gibt es dort einen Toilettenraum mit zwei Toiletten und zwei Waschbecken nebeneinander (eins für große und eins für kleine Leute).
Eine Mikrowelle und eine Badewanne gibt es dort selbstverständlich auch.
Für Familien wird in Australien wirklich viel getan.
Die Spielplätze sind auch traumhaft schön und nicht mit deutschem Standart zu vergleichen.
Richtige kleine Spielparadiese mit Wasserelementen gibt es hier.
Ins Kino sind wir natürlich auch schon gegangen. Das sollte man auch, immerhin kostet es nur 8 Dollar (als Student sogar noch weniger).
Allerdings gibt es auch etwas, auf das man leider verzichten muss: süßes Popcorn!
Die haben hier nur salziges und das ist natürlich nicht das gleiche!
Weil Parken in der Stadt nahezu unbezahlbar ist, fahren wir meist mit dem Bus dorthin.
Wenn man gerade frisch angekommen und noch an das deutsche System gewöhnt ist, ist das auch ein lustiges Unterfangen. Möchte man mit einem Bus fahren, muss man dem Busfahrer winken, damit er anhält. Tut man dies nicht, fährt er an der Bushaltestelle vorbei (auch wenn dort 20 Personen stehen). Wenn man einsteigt begrüßt man den Busfahrer ebenso selbstverständlich, wie man thank you, driver! ruft, wenn man aussteigt.
Man kann Tickets entweder direkt beim Busfahrer kaufen, oder man kauft sich eine go-card. Dies ist eine Karte, auf welche man Geld laden kann (dafür gibt es spezielle Automaten). Diese Karte hält man beim Ein- und Aussteigen vor einen kleinen Apparat neben der Tür und das Fahrgeld wird dann von der Karte abgebucht.
Im April waren wir auf dem Tamborine Mountain im Lamington National Park.
Es gibt dort wunderschöne Wanderwege durch den Regenwald, an einem Bachlauf und kleinem Wasserfall entlang.
